Die Individualität des Menschen in der Ernährung- die Physiologie, Teil 2

Feb 21 / Erpse Institut Bern
Neben der psychologischen Ebene besteht auch immer ein physiologisches (=körperliches) System.
So muss in der Ernährung ebenfalls auch die Physiologie des Menschen mitberücksichtigt werden.
Darunter versteht man unter anderem das Herzpumpvolumen, Atemzugvolumen, Körper- und
Muskelvolumen, Fettstoffwechsel, Kalorienbedarf etc.
Hat jemand ein sehr grosses System, also beispielsweise ein grosses Herzpump- und
Atemzugvolumen (wie bei einem Auto einen grossen Motor, z.B. ein Ferrari), so braucht diese Person auch viel mehr Energie als jene, die ein kleines System haben (z.B. ein Fiat Punto). Dazu sollte der Regenerationszustand und -fähigkeit des körperlichen Systems ebenfalls miteinbezogen werden.

Erst wenn wir all diese individuellen Unterschiede erfassen, können wir fachlich sinnvolle und zielführende Empfehlungen aussprechen. Denn genau weil wir so unterschiedlich sind, kann jemand problemlos 30kg abnehmen und eine andere Person kann beim Anschauen eines Gipfelis schon gefühlt zunehmen. Ebenso gibt es Menschen, die von einer kohlenhydratreichen Ernährung profitieren und andere, die eher eine fettreiche Ernährung benötigen.

Für uns als Ernährungsberater/in ist es also zentral durch unsere Messungen aufzuzeigen, wie leistungsfähig dein Körper momentan ist und ob der Kopf und der Körper in einer Balance stehen.
Nur dadurch ist es uns erst möglich aufzuzeigen, welchen Nährstoffbedarf du hast und welche Mahlzeitenzusammensetzung und Frequenz für dich die Richtige ist.

Autoren: Ria & Fäbu von Erpse Institut Bern
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